Kapellen in Ortschaften


Gem. Rosenburg-Mold, Mörtersdorf                               Unter Denkmalschutz                                      18. Jahrhundert

KAPELLE von MÖRTERSDORF

Die Kapelle des Ortes steht mitten am Anger. Sie ist ein schlichter Ziegelbau mit Dreiachtelschluss, Satteldach und weiß gefaschten Rundbogenfenstern. Der Turm ist ein dreigeschoßiger Portalturm mit  Eckpilastern, profiliertem Gesimse und rundbogigen Schallfenstern. Über dem spitzbogigen Portal sind drei spitzbogige Nischen in der Mauer eingelassen, in jeder Nische steht eine Heiligenfiguren, darunter eine Pietà aus dem 19. ahrhundert sowie die Pestheiligen Sebastian und Rochus aus dem 18. Jahrhundert.   © Mag. Angelika Ficenc

Gem. Harbach, Maißen                            20. Jahrhundert

ORTSKAPELLE

Die Kapelle von Maißen steht am Fuße des Nebelsteines. Sie hat einen rechteckigen Grundriss sowie eine rechteckige Apsis. An den Seitenwänden ist je ein rechteckiges vergittertes Fenster. Oberhalb der Eingangstüre befindet sich eine verglaste rundbogige Nische mit einer Marienstatue. Oberhalb der Apsis steht ein kleiner Turm mit Glocke und Kreuz. 1979 und zuletzt 2014 wurde die Kapelle vom Dorferneuerungsverein saniert. Im Inneren der Apsis ist eine Rundbogennische mit kleinem Altar. Rechts und links davon hängen Heiligenbilder, unter anderen "Herz Maria" und "Herz Jesu". An den Seitenwänden sind neue Bilder den Kreuzweg darstellend angebracht. Die alten Kreuzwegbilder waren, wegen der Sanierung,  1976 in einem Wohnhaus untergebracht und wurden bei Blitzschlag leider zerstört. Im März des Jahres 1977 wurde die Kapelle Opfer eines Raubes. Erbeutet wurden ein Wallfahrerkreuz, vier Hinterglasbilder sowie eine Statue. © Mag. Angelika Ficenc 2025

Gem. Hollabrunn, Magersdorf                                          Unter Denkmalschutz                                        18. Jahrhundert, 1727

KAPELLE MAGERSDORF

Die Kapelle steht am Ostende des Dorfes und ist der Mater Dolorosa geweiht. Sie ist ein barocker Bau mit Dreiseitschluss. Der Turm mit Zwiebelhelm trägt ein Doppelkreuz. Die Fassade ist lisenengegliedert und weiß gefascht. Der Volutengiebel schmiegt sich an den Turm, der ein rundbogiges, weiß gefaschte Fenster enthält. Die Seitenwände der Kapelle haben rechteckige, weiß gefaschte Fenster. Die Kapelle wurde 1727 errichtet. © Mag. Angelika Ficenc

Gem. Thomasberg, Kienegg                                                                                                                                      20. Jahrhundert, 1970

KAPELLE in KIENEGG

Die Kapelle von Kienegg ist ein schlichter moderner Bau. Der Haupthaus hat einen rechteckigen Grundriss, vier Fenster an beiden Längsseiten sowie ein Satteldach. An der Schmalseite ist ein Glockenturm aus zwei senkrechten Stehern Betonteilen angebaut. Die Glocke ist ein automatisches Läutwerk. Über dem Eingang sind Reste eines barocken Hl. Florians, der in der ursprünglich barocken Dorfkapelle stand. © Mag. Angelika Ficenc

Gem. Warth, Petersbaumgarten                                                                                                                             20. Jahrhundert, 1984

KAPELLE in PETERSBAUMGARTEN

Moderne Kapelle, die den Heiligen Peter und Paul geweiht ist. Die Kapelle wurde 1984 nach Plänen von Heinrich Feichtinger erbaut. © Mag. Angelika Ficenc