Gartenpflanzen


Stiefmütterchen und Hornveilchen sind eindeutig meine Lieblingsblumen. Sie wachsen in allen möglichen Farbvariotionen und Sorten, in Gärten, Parkanlagen oder Friedhöfen. Hier eine kleine Auswahl verschiedener Sorten.


Stiefmütterchen (Viola wittrockiana) 

Die Garten-Stiefmütterchen sind aus zahlreichen Kreuzungen mehrerer Arten der Gattung Viola entstanden und wurden das erste mal 1896 von dem schwedischen Botaniker Veit Brecher Wittrock beschrieben, auf den der botanische Name des Garten-Stiefmütterchens zurückgeht. Das klassische Stiefmütterchen ist wesentlich größer als das Hornveilchen.

 

Hornveilchen (Viola cornuta)

Die Heimat des wilden Hornveilchens liegt in Süd-Frankreich und Nord-Spanien. Es gibt zahlreiche Zuchtformen, die durch ihre kleinen, fast schon lebendig wirkenden Blüten-Gesichter begeistern. Der Name Hornveilchen (cornuta = gehörnt) weist auf das kleine „Horn“ auf der Rückseite der Blüte hin.

 


Hier berichte ich über einen kleinen, aber feinen Garten mit seinen unterschiedlichen Pflanzen und sonstigen Bewohnern bzw. Besuchern. 

Die Lavendelheide (Pieris japonica), Fam. Ericaceae,  ist eine der ersten Pflanzen, die im Frühjahr (April) im Garten blühen.

Schlüsselblumen und andere Primeln wachsen überallim Garten, auch dort wo sie nicht sollen. Jährlich werden Jungpflanzen ausgestochen und dennoch vermehren sie sich rasant.

Die Schneerosen wachsen zwischen den Taglilien und dem alten Hollunderbaum. Im Frühjahr sind sie bereits großteils abgeblüht.

Die meisten Gartenhyazinthen wachsen zwischen den Rosen, unter dem alten Holler und an manch anderen Stellen im Garten. Im Frühjahr versprühen sie einen intensiven Duft, der bei manchen Menschen Kopfschmerzen oder Übelkeit auslösen kann.

Die Märzenbecher wachsen an mehreren Stellen in und vor dem Garten bzw. vor dem Haus.

Im Frühjahr ca. im April ist der Garten durch die Traubenhyazinthen blau gefärbt. 

Die blau gefärbten Vergissmeinnicht wachsen überall. Da sie sich regelmäßig selbst aussäen ist keine Stelle im Garten vor ihnen sicher. 

Der Gartenlauch mit seinen kugelrunden Blütenständen in Hell- und Dunkelviolett blüht ab Mai. 

Gleich neben dem Gartenlauch, bei der alten Gartenhütte, wächst seit vielen Jahren der "Herzerlstrauch", auch Tränendes Herz" genannt. Charakteristisch sind seine herzförmig rosaroten und weißen, tränenförmigen Blüten.

Die Bergenien mit ihren dicken fleischigen Laubblättern sind gute Vertsecke für Insekten aller Art.

Diese Berg-Flockenblumen (Cyanus montanus) gibt es nicht mehr im Garten, da sie sich so rasant vermehrten und andere Pflanzen zuwucherten. Gelegentlich wachsen noch Einzelblättchen, die dann aber sofort aus dem Garten entfernt werden.

Akeleien blühen von mai bis Juni in Rosa, Violett, Weiß und Miscfarben. Besonders gerne werden die Akeleien von dicken Hummeln besucht.

Die violetten Schwertlilien wuchsen auf der Gartenböschung. Sie wurden 2017 aus dem garten entfernt.

Viele Jahre gab es diesen Mohn mit seinen großen orangefarbenen Blüten.  Er wuchs nahe dem Hollerbaum und vor dem Haus. Leider hat er sich überallhin ausgesät, da die Samenkapseln nicht rechtzeitig abgeschnitten wurden. Daher wurde auch diese Pflanze aus dem Garten entfernt.

Vor dem Haus wachsen großblütige Glockenblumen in ila und weisser Farbe.

Pinkfarbene Pfingstrosen wachsen vor dem Haus. Sie leuchten schon aus der Ferne.

Die weißgelbe Pfingstrose im straßenseitigen Garteneck hat große gefüllte, stark duftende, Blüten.

Eine der drei dunkelroten Pfingstrosen wächst in der Gartenmitte. Sie hat große gefüllte Blüten, die schwach duften.

Vor dem Garten, gleich beim Eingang, wachsen die orange gefärbten Feuerlilien. An den Blättern sitzen öfters die auffallend rot gefärbten Lilienhähnchen (Käfer), die an den Blättern fressen.

Eine gefüllte, schwach rosa gefärbte Pfingstrose wächst zwischen Taglilien und Rhododendron auf der Böschung. Besonders bei Regen hängen die schweren Blütenköpfe an ihren langen Stielen zu Boden.

In der Gartenmitte wächst dieser alte Rhododendron. In guten Jahren ist er zur Blüte voll mit lila-rosa Blüten. Besonders Hummeln lieben diesen Strauch. Ein weiß blühender Rhododendron wächst auf der Böschung. Auch er blüht meist sehr üppig.

Die kleinblütigen, gelben Taglilien blühen von allen Tagliliensorten mit Ende Juni.

Mit der Lavendelblüte kommen auch die ersten Schmetterlinge in den Garten. In guten Lavendeljahren wird dieser abgeschnitten, getrocknet und weiterverarbeitet. Der Lavendel blüht bis in den Herbst hinein. Auf einem Foto sieht man einen Kleinen Fuchs, der gerade Nektar saugt.

Mädchenaugen sind besonders anspruchslos. Es gibt sie in unterschiedlichen Farbvarianten, gefüllt und ungefüllt.

Im Garten wachsen zahlreiche Fingerhüte in allen Farben. Die Samen werden jährlich abgenommen, im Garten verstreut bzw. aufbewahrt. Der Fingerhut bildet im ersten Jahr nur eine Rosette aus Grundblättern und blüht dann erst im zweiten Jahr. Besonders gerne werden die Blüten von Hummeln besucht. Blühzeit Juni bis September, vereinzelt noch im Oktober.                                                                                                                                                                          

Rote Taglilien mit schwach gelber Mitte wachsen an mehreren Stellen im Garten. Sie blühen ab Ende Juni. An den langen schmalen Blättern jagen viele Spinnen, Schwebfliegen ruhen sich meist an Knospen aus. 2017 habe ich zum ersten Mal ein ruhendes Taubenschwänzchen fotografieren können.

Hibiscus in Rosa und Weiß wird besonders gerne von Hummel besucht.

Besonders großblütige, gelbe Taglilien wachsen bei der Mahonie.

Der alte Hollerbaum ist in der Blühzeit von Insekten aller Art besucht.  Aber auch viele Vögel erfreuen sich am Holler. Spatzen, Hausrotschwänzchen und Meisen springen im Geäst umher. Im Herbst zur Fruchtreife dient er als Nahrungsquelle für Hausrotschwänzchen. 

Gelbe Taglilien mit roter Mitte.

Margariten vor dem Haus und im Garten werden gerne von Bockkäfern und Rosenkäfern besucht. Spinnen liegen gerne unter den Blütenkörben auf der Lauer.

Bartnelken (Dianthus barbartus), Fam. Caryophyllaceae, in unterschiedlichsten Farbvarianten, sind besonders pflegeleicht und wachsen an mehreren Stellen im Garten. Auch ihre Samen werden teils abgenommen und aufbewahrt, teils dürfen sie sich aussäen wie sie wollen. Schmetterlinge wie z.B. das Taubemschwänzchen sind oft an diesen Blumen zu beobachten. Blühzeit hier Mai bis Juli, Samenreife August bis Oktober.

Orange gefärbte Taglilien wachsen an mehrern Stellen im Garten und davor.

Die Ribisel werden jährlich geerntet und zu Marmelade verkocht.

Diese Glockenblumen haben sich im Garten angesiedelt. Ihre Blüten sind zuerst weißlich und verfärben sich dann nach lila-violett.

Im Garten gibt es mehrere Hortensien-Sträucher wie z.B. Bauern-Hortensien mit rosa Blütenständen. Sie blühen von Juli bis September in den Farben Rosa bis Blau.

Prachtkerzen mit ihren filigranen rosa Blüten wachsen in der Nähe des Sommerflieders.

Kleine Nelken wachsen beim Sommerflieder. Bin gespannt ob sie den Winter und Frost gut überstanden haben.

Ab Juli blüht der Rittersporn mit seinen langen schlanken violett gefärbten Blütenständen.

Kokardenblumen mit ihren großen, rot-gelben Blütenköpfen sind anspruchslose Pflanzen. Sie blühen von Juli bis in den Herbst hinein.

Besonders hübsch war der Blütenstand der Palmlilie mit den glockenförmigen weißen Blüten. Da sich die Plamlilie durch ihre vielen Jungpflanzen zu stark augebreitet hat, wurde sie aus dem garten entfernt.

Der 30jähriger gelbe Rosenstrauch blüht nach wie vor besonders üppig.

Lupinen in Weiß-Rosa und Blauviolett wachsen vor dem Haus und werden gerne von Hummeln besucht.

Die Rose "Queen Elisabeth" ist eine englische Duftrose. Auch sie blüht schon viele jahre lang.

Im Jahre 2017 gab es besonders viele Ringelblumen in unterschiedlichen Sorten. Einige sind gelb, andere Orange, gefüllt und ungefüllt.

Vor dem Haus haben sich wilde Stiefmütterchen angesiedelt. Die Veronika ist ein Neuzugang aus 2017. Der Ziersalbei mir seinen violett-weißen Blüten wächst beim Hibiscus und der Gartensalbei beim Gartentor. 

Rote Rosen blühen von Juni bis in den Spätherbst.

Weiße Lilien sind Neuzugänge. Sie haben einen intensiven Duft.

Meine Lieblingsblumen im Garten sind die Froschgoscherl. Die rote Art war ein Geschenk und gibt es seit 2016. Im Jahr 2017 sind viele Jungpflanzen nachgewachsen. Die gelben und rosafarbenen Froschgoscherl wachsen seit vielen Jahren an den gleichen Stellen. 

Die Astilben (Prwachtspieren) wachsen auf der Böschung im Schatten. Sie blühen von Juli bis September in den Farben Weiß und Rosa.

Der Rote Sonnenhut wurde im Jahr 2016 neu gepflanzt. Leider hat er den langen Winter nicht vertragen.  Im Jahr 2017 zeigte er im August zwei kleine Blüten. Seine ursprüngliche Höhe hat er leider nicht erreicht.

Phlox in diverse Sorten wächst bis in den Spätherbst hinein. Besonders gerne wird der Phlox von Schmetterlingen , wie z.B. Taubenschwänzchen besucht.

Der Gelbe Sonnenhut ist ein Neuzugang aus 2017 und wächst in unmittelbarer Nähe des Roten Sonnenhutes. Ich bin gespannt, ob er den Winter übersteht.

 Die Indianernessel hat den Frost von 2016 leider nicht überstanden. Schade!

Auch diesen kleinen Rosestock in seiner prächtigen Farbe gibt es leider nicht mehr im Garten.

Diese violettblühende Anemone (eigentlich ein Frühlingsblüher) blühte erst im September 2016. Die Samen wurden bei KIK gekauft und  erst sehr spät im Jahr in den Boden eingebracht. 

Die Jakobsleitern (Synonym: Himmelsleiter) aus der Familie der Sperrkrautgewächse (Polemoniaceae) waren ein Neuzugang im Jahre 2017. Sie haben sich gut eingewurzelt, schön geblüht und viele Samen hervorgebracht. Beide Pflanzen wurden im selben Jahr auf eine andere Stelle versetzt, wo sich auch mehrere Jungpflanzen entwickelten.

Dieser alte Rosenstock blühte 2016 besonders üppig. Die Blüten sind zuerst weiß und verfärben sich dann in rosa.  Der Rosenstock blüht bis zum ersten Frost.

Herbst-Astern dürfen natürlich in keinem Garten fehlen. Auch sie sind anspruchslos und blühen erst dann, wenn die meisten anderen Pflanzen verblüht sind.

Die Sonnenblume wurde erst sehr spät im Jahr 2017 aus Samen gezogen. Die erste Blüte zeigte sich im Herbst. Leider ist sie bei einem Sturm umgefallen.

Das Schmuckkörbchen wurde 2016 beim Sommerflieder eingepflanzt und überstand den Winter nicht.  Im Jahr 2017 wurden samen nahe des Hollerbaumes vergraben. Die Pflanzen wuchsen und wuchsen und bekamen dann doch noch einige wenige Blüten.

Die Goldrute ist eine Herbstpflanze und blüht mit goldgelben winzigen Blüten.

Die Mahonie ist ein pflegeleichter Strauch. Sie blüht im Mai mit gelben Blüten, die gerne von Rosenkäfern besucht werden. Im Herbst reifen die blauen Früchte.

Die violette Strauchveronika wächst  schon viele Jahre hier. Sie wird gerne von Bienen und Hummeln besucht.

Lange Jahre gab es Dahlien im Garten. Da die Knollen jährlich zwecks Überwinterung ausgegraben werden mussten, wurden sämtliche Dahlienknollen kompostiert.