Gartenpflanzen


Stiefmütterchen (Viola wittrockiana) 

Die Garten-Stiefmütterchen sind aus zahlreichen Kreuzungen mehrerer Arten der Gattung Viola entstanden und wurden das erste mal 1896 von dem schwedischen Botaniker Veit Brecher Wittrock beschrieben, auf den der botanische Name des Garten-Stiefmütterchens zurückgeht. Das klassische Stiefmütterchen ist wesentlich größer als das Hornveilchen.

 

Hornveilchen (Viola cornuta)

Die Heimat des wilden Hornveilchens liegt in Süd-Frankreich und Nord-Spanien. Es gibt zahlreiche Zuchtformen, die durch ihre kleinen, fast schon lebendig wirkenden Blüten-Gesichter begeistern. Der Name Hornveilchen (cornuta = gehörnt) weist auf das kleine „Horn“ auf der Rückseite der Blüte hin.

 


Hier berichte ich über einen kleinen, aber feinen Garten mit seinen unterschiedlichen Pflanzen und sonstigen Bewohnern bzw. Besuchern. 

Die Puschkinien blühten erstmals im Frühling 2019. © Mag. Angelika Ficenc

Schlüsselblumen und andere Primeln wachsen überall im Garten, auch dort wo sie nicht sollen. Jährlich werden Jungpflanzen ausgestochen und dennoch vermehren sie sich rasant. © Mag. Angelika Ficenc

Die Schneerosen wachsen zwischen den Taglilien und dem alten Hollunderbaum. Im Frühjahr sind sie bereits großteils abgeblüht. © Mag. Angelika Ficenc

Zwischen den Rosen haben sich Wildtulpen angesiedelt. © Mag. Angelika Ficenc

Die meisten Gartenhyazinthen wachsen zwischen den Rosen, unter dem alten Holler und an manch anderen Stellen im Garten. Im Frühjahr versprühen sie einen intensiven Duft, der bei manchen Menschen Kopfschmerzen oder Übelkeit auslösen kann. © Mag. Angelika Ficenc

Die Märzenbecher wachsen an mehreren Stellen in und vor dem Garten bzw. vor dem Haus. © Mag. Angelika Ficenc

Im Frühjahr ca. im April ist der Garten durch die Traubenhyazinthen blau gefärbt. © Mag. Angelika Ficenc

Die blau gefärbten Vergissmeinnicht wachsen überall. Da sie sich regelmäßig selbst aussäen ist keine Stelle im Garten vor ihnen sicher. © Mag. Angelika Ficenc

Der Gartenlauch mit seinen kugelrunden Blütenständen in Hell- und Dunkelviolett blüht ab Mai.  © Mag. Angelika Ficenc

Gleich neben dem Gartenlauch, bei der alten Gartenhütte, wächst seit vielen Jahren der "Herzerlstrauch", auch Tränendes Herz" genannt. Charakteristisch sind seine herzförmig rosaroten und weißen, tränenförmigen Blüten. Einige Junge Ableger wurden 2020 zwischen die Rosen gesetzt. © Mag. Angelika Ficenc

Die Bergenien mit ihren dicken fleischigen Laubblättern sind gute Vertsecke für Insekten aller Art. © Mag. Angelika Ficenc

Diese Berg-Flockenblumen (Cyanus montanus) gibt es nicht mehr im Garten, da sie sich so rasant vermehrten und andere Pflanzen zuwucherten. Gelegentlich wachsen noch Einzelblättchen, die dann aber sofort aus dem Garten entfernt werden.© Mag. Angelika Ficenc

Akeleien blühen von Mai bis Juni in Rosa, Violett, Weiß und Miscfarben. Besonders gerne werden die Akeleien von dicken Hummeln besucht. © Mag. Angelika Ficenc

Die violetten Schwertlilien wuchsen auf der Gartenböschung. Sie wurden 2017 aus dem Garten entfernt. © Mag. Angelika Ficenc

Viele Jahre gab es diesen Mohn mit seinen großen orangefarbenen Blüten.  Er wuchs nahe dem Hollerbaum und vor dem Haus. Leider hat er sich überallhin ausgesät, da die Samenkapseln nicht rechtzeitig abgeschnitten wurden. Daher wurde auch diese Pflanze aus dem Garten entfernt. © Mag. Angelika Ficenc

Vor dem Haus wachsen großblütige Glockenblumen in ila und weißer Farbe. © Mag. Angelika Ficenc

Pinkfarbene Pfingstrosen wachsen vor dem Haus. Sie leuchten schon aus der Ferne. © Mag. Angelika Ficenc

Die weißgelbe Pfingstrose im straßenseitigen Garteneck hat große gefüllte, stark duftende, Blüten. © Mag. Angelika Ficenc

Eine der drei dunkelroten Pfingstrosen wächst in der Gartenmitte. Sie hat große gefüllte Blüten, die schwach duften. © Mag. Angelika Ficenc

Seit dem Herbst 2018 wächst eine pinkfarbene Pfingstrose im Garten. Im Juni 2019 blühte sie zum ersten Mal. 

© Mag. Angelika Ficenc

Vor dem Garten, gleich beim Eingang, wachsen die orange gefärbten Feuerlilien. An den Blättern sitzen öfters die auffallend rot gefärbten Lilienhähnchen (Käfer), die an den Blättern fressen. Im Jahr 2018 blühte erstmals auch die rote Feuerlilie. © Mag. Angelika Ficenc

Eine gefüllte, schwach rosa gefärbte Pfingstrose wächst zwischen Taglilien und Rhododendron auf der Böschung. Besonders bei Regen hängen die schweren Blütenköpfe an ihren langen Stielen zu Boden. © Mag. Angelika Ficenc

In der Gartenmitte wächst dieser alte Rhododendron. In guten Jahren ist er zur Blüte voll mit lila-rosa Blüten. Besonders Hummeln lieben diesen Strauch. Ein weiß blühender Rhododendron wächst auf der Böschung. Auch er blüht meist sehr üppig. © Mag. Angelika Ficenc

Die kleinblütigen, gelben Taglilien blühen von allen Tagliliensorten mit Ende Juni. © Mag. Angelika Ficenc

Mit der Lavendelblüte kommen auch die ersten Schmetterlinge in den Garten. In guten Lavendeljahren wird dieser abgeschnitten, getrocknet und weiterverarbeitet. Der Lavendel blüht bis in den Herbst hinein. Auf einem Foto sieht man einen Kleinen Fuchs, der gerade Nektar saugt. © Mag. Angelika Ficenc

Mädchenaugen sind besonders anspruchslos. Es gibt sie in unterschiedlichen Farbvarianten, gefüllt und ungefüllt.

© Mag. Angelika Ficenc

Im Garten wachsen zahlreiche Fingerhüte in allen Farben. Die Samen werden jährlich abgenommen, im Garten verstreut bzw. aufbewahrt. Der Fingerhut bildet im ersten Jahr nur eine Rosette aus Grundblättern und blüht dann erst im zweiten Jahr. Besonders gerne werden die Blüten von Hummeln besucht. Blühzeit Juni bis September, vereinzelt noch im Oktober.       © Mag. Angelika Ficenc                                                                                                                             

Rote Taglilien mit schwach gelber Mitte wachsen an mehreren Stellen im Garten. Sie blühen ab Ende Juni. An den langen schmalen Blättern jagen viele Spinnen, Schwebfliegen ruhen sich meist an Knospen aus. 2017 habe ich zum ersten Mal ein ruhendes Taubenschwänzchen fotografieren können. © Mag. Angelika Ficenc

Hibiscus in Rosa und Weiß wird besonders gerne von Hummel besucht. © Mag. Angelika Ficenc

Besonders großblütige, gelbe Taglilien wachsen bei der Mahonie. © Mag. Angelika Ficenc

Der alte Hollerbaum ist in der Blühzeit von Insekten aller Art besucht.  Aber auch viele Vögel erfreuen sich am Holler. Spatzen, Hausrotschwänzchen und Meisen springen im Geäst umher. Im Herbst zur Fruchtreife dient er als Nahrungsquelle für Hausrotschwänzchen. © Mag. Angelika Ficenc

Gelbe Taglilien mit roter Mitte. © Mag. Angelika Ficenc

Margariten vor dem Haus und im Garten werden gerne von Bockkäfern und Rosenkäfern besucht. Spinnen liegen gerne unter den Blütenkörben auf der Lauer. © Mag. Angelika Ficenc

Die Tigerblumen blühten in den Farben rosa und gelb. © Mag. Angelika Ficenc

Bartnelken (Dianthus barbartus), Fam. Caryophyllaceae, in unterschiedlichsten Farbvarianten, sind besonders pflegeleicht und wachsen an mehreren Stellen im Garten. Auch ihre Samen werden teils abgenommen und aufbewahrt, teils dürfen sie sich aussäen wie sie wollen. Schmetterlinge wie z. B. das Taubemschwänzchen sind oft an diesen Blumen zu beobachten. Blühzeit hier Mai bis Juli, Samenreife August bis Oktober. © Mag. Angelika Ficenc

Orange gefärbte Taglilien wachsen an mehrern Stellen im Garten und davor. © Mag. Angelika Ficenc

Die Ribisel werden jährlich geerntet und zu Marmelade verkocht. © Mag. Angelika Ficenc

Diese Glockenblumen haben sich im Garten angesiedelt. Ihre Blüten sind zuerst weiß und verfärben sich dann nach lila-violett. © Mag. Angelika Ficenc

Im Garten gibt es mehrere Hortensien-Sträucher wie z. B. Bauern-Hortensien mit rosa Blütenständen. Sie blühen von Juli bis September in den Farben Rosa bis Blau. © Mag. Angelika Ficenc

Prachtkerzen mit ihren filigranen rosa Blüten wachsen in der Nähe des Sommerflieders und zwischen den Rosen.

© Mag. Angelika Ficenc

Diese kleinen Nelken wuchsen beim Sommerflieder. Leider haben sie den Winter 2017 nicht überstanden.

© Mag. Angelika Ficenc

Ab Juli blüht der Rittersporn mit seinen langen schlanken, violett gefärbten Blütenständen.© Mag. Angelika Ficenc

Kokardenblumen mit ihren großen, rot-gelben Blütenköpfen sind anspruchslose Pflanzen. Sie blühen von Juli bis in den Herbst hinein. © Mag. Angelika Ficenc

Besonders hübsch war der Blütenstand der Palmlilie mit den glockenförmigen weißen Blüten. Da sich die Palmlilie durch ihre vielen Jungpflanzen zu stark augebreitet hat, wurde sie aus dem Garten entfernt.

© Mag. Angelika Ficenc

Der 30-jähriger gelbe Rosenstrauch blüht nach wie vor besonders üppig. © Mag. Angelika Ficenc

Lupinen in Weiß-Rosa und Blauviolett wachsen vor dem Haus und werden gerne von Hummeln besucht.

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Die Rose "Queen Elisabeth" ist eine englische Duftrose. Auch sie blüht schon viele Jahre lang. © Mag. Angelika Ficenc

Im Jahre 2017 gab es besonders viele Ringelblumen in unterschiedlichen Sorten. Einige sind gelb, andere Orange, gefüllt und ungefüllt. © Mag. Angelika Ficenc

Vor dem Haus haben sich wilde Stiefmütterchen angesiedelt. Die Veronika ist ein Neuzugang aus 2017. Der Ziersalbei mir seinen violett-weißen Blüten wächst beim Hibiscus und der Gartensalbei beim Gartentor. 

© Mag. Angelika Ficenc

Rote Rosen blühen von Juni bis in den Spätherbst. © Mag. Angelika Ficenc

Die Veronika blühte 2018 besonders schön. © Mag. Angelika Ficenc

Weiße Lilien sind Neuzugänge. Sie haben einen intensiven Duft. © Mag. Angelika Ficenc

Gleich neben der weißen Lilie wächst die violette, mit der großen Blüte. Auch ihren Duft kann man schon aus der Ferne wahrnehmen. © Mag. Angelika Ficenc

Meine Lieblingsblumen im Garten sind die Froschgoscherl. Die rote Art war ein Geschenk und gibt es seit 2016. Im Jahr 2017 sind viele Jungpflanzen nachgewachsen. Die gelben und rosafarbenen Froschgoscherl wachsen seit vielen Jahren an den gleichen Stellen.  © Mag. Angelika Ficenc

Die Astilben (Prachtspieren) wachsen auf der Böschung im Schatten. Sie blühen von Juli bis September in den Farben Weiß und Rosa. © Mag. Angelika Ficenc

Der Rote Sonnenhut wurde im Jahr 2016 neu gepflanzt. Leider hat er den langen Winter nicht vertragen.  Im Jahr 2017 zeigte er im August zwei kleine Blüten. Seine ursprüngliche Höhe hat er leider nicht erreicht. © Mag. Angelika Ficenc

Phlox in diverse Sorten wächst bis in den Spätherbst hinein. Besonders gerne wird der Phlox von Schmetterlingen  wie z. B. Taubenschwänzchen besucht. © Mag. Angelika Ficenc

Der Gelbe Sonnenhut ist ein Neuzugang aus 2017 und wächst in unmittelbarer Nähe des Roten Sonnenhutes. Den Winter 2017 hat er leider nicht überstanden. Im Jahr 2019 gab es einen gelben Neuzugang. © Mag. Angelika Ficenc

 Die Indianernessel hat den Frost von 2016 leider nicht überstanden. Schade! © Mag. Angelika Ficenc

Auch diesen kleinen Rosenstock in seiner prächtigen Farbe gibt es leider nicht mehr im Garten.© Mag. Angelika Ficenc

Diese violettblühende Anemone (eigentlich ein Frühlingsblüher) blühte erst im September 2016 das erste Mal.. Die Samen wurden bei KIK gekauft und  erst sehr spät im Jahr in den Boden eingebracht.  © Mag. Angelika Ficenc

Die Jakobsleitern (Synonym: Himmelsleiter) aus der Familie der Sperrkrautgewächse (Polemoniaceae) waren ein Neuzugang im Jahre 2017. Sie haben sich gut eingewurzelt, schön geblüht und viele Samen hervorgebracht. Beide Pflanzen wurden im selben Jahr auf eine andere Stelle versetzt, wo sich auch mehrere Jungpflanzen entwickelten.

© Mag. Angelika Ficenc

Aus den Samen wuchsen auch gleich die Trichtermalven, Sommer 2018. Im Jahr 2019 setzte an der selben Stelle ich wieder Samen ein, doch erst im Oktober!! zeigte sich eine kleine Jungpflanze. Geblüht hat sie wohl nicht mehr.

© Mag. Angelika Ficenc

Dieser alte Rosenstock blühte 2016 besonders üppig. Die Blüten sind zuerst weiß und verfärben sich dann in rosa.  Der Rosenstock blüht bis zum ersten Frost. © Mag. Angelika Ficenc

Herbst-Astern dürfen natürlich in keinem Garten fehlen. Auch sie sind anspruchslos und blühen erst dann, wenn die meisten anderen Pflanzen verblüht sind. Mehrere Neuzugänge gab es im Jahr 2019. © Mag. Angelika Ficenc

Die Sonnenblume wurde erst sehr spät im Jahr 2017 aus Samen gezogen. Die erste Blüte zeigte sich im Herbst. Leider ist sie bei einem Sturm umgefallen. 2018 wuchsen unterschiedliche Sonnenblumen bei der Gartenhütte.

© Mag. Angelika Ficenc

Das Schmuckkörbchen wurde 2016 beim Sommerflieder eingepflanzt und überstand den Winter nicht.  Im Jahr 2017 wurden Samen nahe des Hollerbaumes vergraben. Die Pflanzen wuchsen und wuchsen und bekamen dann doch noch einige wenige Blüten. © Mag. Angelika Ficenc

Eine neue Polsterpflanze, ein Storchschnabel wurde im Herbst 2019 eingepflanzt. Nur eine der beiden Pflanzen überlebte ihren ersten Winter, dafür blühte sie von Mai bis November.   © Mag. Angelika Ficenc

Im Jahr 2019 blühte erstmals die weiße Clematis, die 2017 eingepflanzt wurde. Auch die violette Clematis blühte im Jahr 2020. © Mag. Angelika Ficenc

Die Goldrute ist eine Herbstpflanze und blüht mit goldgelben winzigen Blüten. © Mag. Angelika Ficenc

Die Mahonie ist ein pflegeleichter Strauch. Sie blüht im Mai mit gelben Blüten, die gerne von Rosenkäfern besucht werden. Im Herbst reifen die blauen Früchte. © Mag. Angelika Ficenc

Die violette Strauchveronika wächst  schon viele Jahre hier. Sie wird gerne von Bienen und Hummeln besucht.

© Mag. Angelika Ficenc

Viele Jahre gab es Dahlien im Garten. Da die Knollen jährlich zwecks Überwinterung ausgegraben werden mussten, wurden sämtliche Dahlienknollen kompostiert. © Mag. Angelika Ficenc