
Gem. Gmünd, Breitensee 2008
Hl. FLORIAN
An der Fassade des Feuerwehrhauses ist der Hl. Florian von Dvorak im Jahr 2008 aufgemalt worden. Der Heilige ist als römischer Soldat ein Haus löschend dargestellt. © Mag. Angelika Ficenc 2025

Gem. Gmünd, Breitensee 1991
LANDSCHAFT MIT MARTERL
An der Fassade eines Bauernhofes auf der Sonnleitn ist eine landwirtschaftliche Szene gemalt. Zu sehen ist ein Mann mit einem Pferdewagen, der Holzstämme transportiert. Links am Waldrand steht eine gemauerte Kapelle mit rundbogigem Tor. © Mag. Angelika Ficenc 2025
Gem. Gmünd, Breitensee 19. Jahrhundert, 1898
WEGKREUZ
An der Straße in Breitensee steht dieses alte gusseiserne Kreuz. Das Kreuz ist im Sockel mit 1898 datiert. Der Sockel ist quaderförmig und steht auf einer zweistufigen Steinplatte. Der Schaft verjüngt sich leicht und endet mit einer Kragenplatte. Das schwarz lackierte Kreuz hat kleeblattartige Kreuzstammenden und trägt einen zierlichen goldfarbenen Corpus Christi, über ihm die INRI-Tafel und ein Engelsgesicht. An der Kreuzstammbasis ist ein stehender Engel als Halbrelief angebracht. Warum dieses Kreuz hier steht konnte nicht eruiert werden. © Mag. Angelika Ficenc 2025
Gem. Gmünd, Breitensee
TABERNAKELPFEILER
An der Ecke Breitenseerstraße/Storchenweg steht ein alter, sanierungsbedürftiger, Tabernakelpfeiler. Sein Sockel ist quadratisch, der Schaft ebenso, aber stark abgefast, sodass er mehrseitig erscheint. Auf der Kragenplatte sitzt ein quadratischer Tabernakel mit vorne offener Nische. An der Vorderseite des Schaftes sieht man noch den Rest eines Wappenschildes ?. Vor dem Bildstock lehnt eine quadratische Steinplatte, die Abdeckplatte, hinter dem Bildstock liegt das ehemalige pyramidenförmige Steindach. Das beschädigte Steinkreuz ist auf einer modernen Granitplatte befestigt. © Mag. Angelika Ficenc 2025
Gem. Gmünd, Breitensee 20. Jahrhundert, 1952
VOGLERKREUZ
Nur wenige Meter weiter steht ein Gedenkkreuz, das sog. Voglerkreuz. Das Kreuz aus poliertem Granit ist auf einem Granitsockel mit Steinplatte aus Bruchstein befestigt. Das Kreuz hat gerade Kreuzstammenden und trägt einen Corpus Christi. An der Sockelvorderseite ist eine Inschriftentafel mit Bildnis des Verstorbenen. Zu lesen ist "Zum Gedenken an unseren Sohn und Bruder Leopold Vogler aus Steinbach Nr. 7, der am 22.3.1952 im 18. Lebensjahr infolge eines Verkehrsunfalles, hier an dieser Stelle verunglückt ist. Gelobt sei Jesus Christus!". Die "Weltpresse" und auch die "Arbeiterzeitung vom 25.3.1952" berichtet: Der 18 jährige Schlosser L.Vogler aus Steinbach, Bezirk Gmünd, fuhr am Samstag mit seinem Motorrad auf der falschen Fahrbahnseite der Bezirksstraße in Breitensee. Als ihm ein Lastauto entgegenkam, wollte er diesem im letzten Augenblick ausweichen und kam dabei so schwer zu Sturz, dass er im Krankenhaus Gmünd, seinen Verletzungen erlag. Der Chauffeur des entgegenkommenden Lastautos lenkte, um einen Zusammenstoß zu verhindern, seinen Wagen in den Straßengraben. © Mag. Angelika Ficenc 2025
Gem. Gmünd, Breitensee 20. Jahrhundert, 1938
ZECHMANN - KREUZ
Am Ortsende von Breitensee erinnert dieses Kreuz an ein tragisches Ereignis. Auf einer Platte aus Granitsteinen steht ein Schaft aus Beton in Natursteinoptik, auf diesem ein Steinkreuz mit Corpus Christi (von Ästen verdeckt). An der Schaftvorderseite ist eine Gedenktafel befestigt. Zu lesen ist "Hier wurde am 25. August 1937 unser Feuerwehrkamerad Karl Zechmann und Johann Wittschnik aus Litschau vom Blitz erschlagen. FF Gmünd". Auch die Zeitung "Der Tag" vom 27.8.1937 berichtet: Gestern nachmittags ging über Gmünd und Umgebung ein schweres Gewitter nieder. Der 57jährige Landwirt Karl Zechmann und der gleichaltrige Hilfsarbeiter Johann Witteschnik aus Litschau fuhren mit einem Wagen nach Hause. Plötzlich traf der Blitz die beiden Männer und tötete sie auf der Stelle. Das scheu gewordene Pferd raste mit dem Wagen davon und konnte erst in Breitensee bei Gmünd ungehalten werden.© Mag. Angelika Ficenc 2025
Gem. Gmünd, Breitensee Unter Denkmalschutz 18. Jahrhundert, 1780
ORTSKAPELLE
Die Kapelle ist der Hl. Maria geweiht, auf einer Tafel steht geschrieben: "der glorwürdigsten Himmelskönigin Maria, der Muttergottes zu Ehren" und steht an der Landstraße nur unweit vom Feuerwehrhaus entfernt. Sie wurde 1780 erbaut, ist ein spätbarocker Ziegelbau mit Halbkreisapsis und schindelgedecktem Glockenturm. Die Wandfarbe außen ist hellgelb, früher weiß gestrichen. An den Seiten sind in Stein gefasste Rundbogenfenster. Die Kapelle wurde 2018 renoviert und anschließend geweiht. © Mag. Angelika Ficenc 2025
Gem. Gmünd, Breitensee 20. Jahrhundert, 1998
PÖLZL - MARTERL
An der Steinbergstraße, in den Feldern, unter Birken steht dieses gemauerte Marterl. Auf einer quadratischen Steinplatte steht ein im Grundriss quadratischer, aus Bruchstein gemauerter Schaft, der in einen verkehrt pyramidenförmigen, gemauerten Kasten mit holzverkleideten Giebel und Satteldach übergeht. An der Vorderseite ist eine verglaste spitzbogige Nische ins Mauerwerk eingelassen. In Ihr steht die Figur des hl. Florians und Blumenschmuck. Das Marterl wurde zu Ehren des Hl. Florian von Alois Günther Pölzl errichtet und am 19.05.1998 geweiht. © Mag. Angelika Ficenc 2025